Max Quedenfeldt
Über die Pfeifsprache auf der Insel Gomera
20 S., 2 Notenbeispele; 1887; 2 €
Während eines dreimonatlichen Aufenthaltes auf den Kanarischen Inseln im Sommer dieses Jahres konnte Quedenfeldt eine ethnologische Merkwürdigkeit aus eigener Anschauung kennen lernen, welche sich seines Wissens in der Welt nirgends in dieser Weise findet, als auf der Insel Gomera des Kanarischen Archipels. Er meint die Befähigung des größten Teiles der Bewohner dieser Insel, sich durch Pfeifen genau in derselben Weise, wie andere durch Sprechen, zu verständigen. Quedenfeldt bringt seine eigenen Beobachtungen, die Übersetzungen der Artikel der „Revista de Canarias“, vom 8. 11. 1881, von Juan Béthencourt Alfonso, und in der „Patria“ von Madrid, vom 20. 9. 1885, von Antonio Manrique y Saavedra, sowie die von Karl von Fritsch und W. Biermann.





